Nach Tarifabschluss: Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung auf Besoldung und Versorgung zwingend!
Ehrliche Wertschätzung verlangt Handeln der Landesregierung
(20.02.2017)

„Wir erwarten eine Umsetzung des Gesamt-Ergebnisses des gestrigen Tarifabschlusses – also Haushaltsauswirkung von linearer Erhöhung und den diversen strukturellen Verbesserungen - auf die Beamtinnen, Beamten und Versorgungsempfänger/innen des Freistaats Thüringen und seiner Kommunen. Wenn die Landesregierung die Wertschätzung ihrer Beamten und Versor-gungsempfänger ehrlich meint, ist die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung zwingend. Dazu gehört auch die Übertragung der sozialen Komponente“, so der tbb-Landesvorsitzende Helmut Liebermann in einer ersten Bewertung des am gestrigen Abend erzielten Tarifabschlusses für die Tarifbeschäftigten der Länder.


Öffentlicher Dienst demonstriert in JenaWarnstreiks im öffentlichen Dienst von Thüringen - Demo in Jena (15.02.2017)

Am 15. Februar 2017 wurden Teile des öffentlichen Dienstes von Thüringen durch Warnstreiks lahmgelegt. Die Beschäftigten wollen damit höhere Einkommen durchsetzen. "Am Donnerstag beginnt die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde. Die Arbeitgeber müssen liefern", sagte Helmut Liebermann, der Vorsitzende des tbb beamtenbund und tarifunion thüringen, bei einer Kundgebung in Jena.


Streik und Demo am 15. Februar 2017 in Jena (08.02.2017)

Zur Unterstützung unserer Forderungen rufen wir alle Beschäftigten im Landesdienst in Thüringen zu einem ganztägigen gemeinsamen Warnstreik auf!


Öffentlicher Dienst demonstriert in ErfurtÖffentlicher Dienst demonstriert in Erfurt:
Die Einkommensschere muss geschlossen werden
(02.02.2017)

Vor der 3. Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder, die am 16. Februar 2017 in Potsdam beginnt, haben die Beschäftigten den Druck auf die Arbeitgeber weiter erhöht. In Erfurt versammelten sich rund 400 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes am Erfurter Fischmarkt und zogen mit einem Demonstrationszug von dbb und DGB Gewerkschaften vor die Staatskanzlei.


2. Runde Tarifverhandlungen für Landesbeschäftigte
Öffentlicher Dienst: „Endlich sagen, was geht!“
(31.01.2017)

Der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ hat die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde am 30. Januar 2017 in Potsdam erneut nachdrücklich aufgefordert, endlich ernsthaft mit den Gewerkschaften zu verhandeln. Russ: „Dogmatische Ablehnung jeder unserer Forderung bringt uns wirklich nicht weiter. Schon wegen der Nachwuchsprobleme im öffentlichen Dienst brauchen wir dringend positive und deutlich spürbare Signale bei der Einkommensentwicklung. Die Ländervertreter sollen endlich sagen, was geht, und nicht immer nur, was angeblich alles nicht geht.“


Einkommensrunde 2017 mit der TdL
Demonstration am 2. Februar 2017 in Erfurt
(26.01.2017)

Die Einkommensrunde 2017 für die Beschäftigten der Länder hat am 18. Januar 2017 begonnen und wird am 30./31. Januar 2017 fortgesetzt. Die Arbeitgeber haben von Anfang an unsere berechtigten Forderungen für unverhältnismäßig erklärt! Einen Abschluss in dieser Höhe dürfe es nicht einmal im Ansatz geben!


Klaus DauderstädtEinkommensrunde TV-L:
Jugendwoche: Attraktivität des öffentlichen Dienstes steigern
(26.01.2017)

Vor dem Thüringer Finanzministerium in Erfurt hatte sich eine Delegation der dbb jugend Thüringen am 26. Januar 2017 positioniert, um ein Zeichen für ihre Forderungen vor der 2. Verhandlungsrunde der Einkommensrunde der Länder zu setzen.


Klaus Dauderstädtdbb bei Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht
Tarifeinheitsgesetz verstößt gegen das Grundgesetz
(26.01.2017)

Seine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen das seit 10. Juli 2015 geltende Tarifeinheitsgesetz (TEG) erläuterte der dbb in einer mündlichen Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht am 24./25. Januar 2017. „Wir freuen uns, dass der Erste Senat unsere Einwände, die wir im Wege der Verfassungsbeschwerde bereits vorgetragen haben, nun auch im Rahmen einer mündlichen Verhandlung ausführlich prüfen will“, sagte dbb Chef Klaus Dauderstädt in Karlsruhe.


Urteil Bundesarbeitsgericht:
Betriebsratstätigkeit - Arbeitszeit
(24.01.2017)

Wie das Bundesarbeitsgericht in einer Pressemitteilung am 18. Januar 2017 berichtete ist ein Betriebsratsmitglied, das zwischen zwei Nachtschichten außerhalb seiner Arbeitszeit tagsüber an einer Betriebsratssitzung teilgenommen hat, berech-tigt, die Arbeit in der vorherigen Nachtschicht vor dem Ende der Schicht einzustellen, wenn nur dadurch eine ununterbrochene Erholungszeit von elf Stunden am Tag gewährleistet ist, in der weder Arbeitsleistung noch Betriebsratstätigkeit zu erbringen ist.


Erste Tarifrunde 2017 – ohne Ergebnis
Im zweiten Anlauf nachlegen!
(19.01.2017)

Der dbb hat zum Auftakt in der Einkommensrunde 2017 seine Forderungen gegenüber der Tarifgemeinschaft deutscher Länder bekräftigt. Dies war auch erforderlich, denn es geht schlichtweg darum, die Konkurrenzfähigkeit der Länder als Arbeitgeber zu erhalten und die Beschäftigten nicht abzukoppeln.


dbb Jahrestagung 2017 „Europa – Quo vadis?“dbb Jahrestagung 2017 „Europa – Quo vadis?“
Bundeskanzlerin Angela Merkel in Köln beim Beamtenbund
(10.01.2017)

Die Landesleitung des tbb und Kolleginnen und Kollegen aus den Thüringer Fachgewerkschaften sowie Gäste des tbb vertraten auch in diesem Jahr bei der 58. Jahrestagung des dbb beamtenbund und tarifunion in Köln in Thüringer Beamtenbund. Das Thema lautet dieses Mal: „Europa – Quo vadis?“


Öffentlicher Dienst: Dauderstädt fordert mehr Respekt und Unterstützung (09.01.2017)

Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt hat mehr Wertschätzung für den öffentlichen Dienst gefordert. Die Beschäftigten würden „zu gering geschätzt von der Politik“ und „zu wenig respektiert von den Bürgern“, sagte Dauderstädt zur Eröffnung der 58. dbb Jahrestagung in Köln am 9. Januar 2017.


BVerfG: Informationen in Sachen „Tarifeinheitsgesetz“ (04.01.2017)

Wie das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in einer Pressemitteilung mitteilte, verhan-delt der Erste Senat am Dienstag, dem 24. Januar 2017, und Mittwoch, dem 25. Januar 2017, über fünf Verfassungsbeschwerden gegen Vorschriften des Gesetzes zur Tarifein-heit (Tarifeinheitsgesetz) vom 3. Juli 2015.


„Allein mit Verbeamtung wird Lehrermangel nicht gelöst, aber ohne Verbeamtung geht gar nichts!“
Der tbb fordert klares Bekenntnis zum Berufsbeamtentum
(02.01.2017)

„Wir brauchen keine weiteren Lippenbekenntnisse der RRG Landesregierung, sondern eine klare Aussage zum Berufsbeamtentum – alles andere ist Augenwischerei“, sagt Helmut Liebermann, Landesvorsitzender des tbb beamtenbund und tarifunion thüringen. „Dazu gehört auch, Terminzusagen zur Verbeamtung nicht alle paar Tage zu verschieben.“


Grundsätzegesetz
Beamtenbund enttäuscht: Verwaltungsumbau ohne Beteiligung der Personalvertretungen beschlossen
(08.12.2016)

Mit Enttäuschung reagierte heute der Vorsitzende des Thüringer Beamtenbundes auf die Verabschiedung des Grundsätzegesetzes im Thüringer Landtag. Dieser hatte heute mit einer Mehrheit von 48 von 89 Stimmen für das Gesetz gestimmt, in dem Festlegungen eines Kommunalisierungsgebotes, eines zwingenden Personalabbaus, eines zweistufigen Verwaltungsaufbaus und der Einräumigkeit der Verwaltung enthalten sind, jedoch keine Regelung zur Einbeziehung des Personals im öffentlichen Dienst oder seiner Personalvertretungen.


Benjamin-Immanuel Hofftbb Symposium: „Halbzeit R2G“ – Zwischenbilanz für den öffentlichen Dienst (02.12.2016)

Am Dienstag, dem 29. November 2016, debattierte der Thüringer Beamtenbund (tbb) mit dem Thüringer Staatskanzleiminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff und dem Oppositionsführer im Thüringer Landtag Mike Mohring (CDU) darüber, was sich nach zwei Jahren rot-rot-grüner Regierung für den öffentlichen Dienst in Thüringen verändert hat.