23. April 2018
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Verwaltungsreform Thüringen

Verhandlungsauftakt

Am 19. April 2018 kamen Vertreter von dbb, ver.di und dem Freistaat Thüringen in Erfurt zusammen, um über die anstehende Verwaltungsreform zu sprechen. Gewerkschaften und Arbeitgeber haben sich verständigt den Reformprozess tarifvertraglich zu begleiten.

Absicherung
Im Vordergrund stehen die Kolleginnen und Kollegen in der Landesverwaltung. Für den dbb steht fest, dass die Reform nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen darf. Arbeitsplatzsicherheit und Schutz vor Besitzstandsverlusten ist in diesem Zusammenhang eine unserer Kernposition. Dabei richten wir den Blick bewusst in die Zukunft und beziehen auch kommende Änderungen in unsere Überlegungen mit ein.

Gemeinsam stark
Die Tariflösung soll den Reformprozess gestalten und nicht aufarbeiten. Darum haben sich alle Beteiligten zu einer ergebnisorientierten und zügigen Verhandlungsführung verpflichtet. Der nächste Termin wird Mitte Mai 2018 stattfinden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Verhandlungen noch sehr offen. Gerade deswegen ist es wichtig, sich in einer Fachgewerkschaft des dbb zu organisieren, um so unsere Verhandlungsposition gegenüber dem Freistaat Thüringen zu stärken. Denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen.

Hintergrund:
In Thüringen steht mittlerweile fest, dass es nur noch eine Verwaltungsreform innerhalb der Landesbehörden geben wird. Dies kann für manche Beschäftigte geringe bis gar keine Auswirkungen haben. Unter Umständen ändert sich nur die Zuordnung zu einem Ministerium. Für andere könnten die Änderungen ganz erheblich sein und bis zum Wegfall des Arbeitsplatzes gehen. Deswegen ist der dbb im Gespräch mit dem Freistaat. Ziel ist es, die Nachteile zu vermeiden und den Übergang so sozialverträglich wie möglich zu gestalten.

Verwaltungsreform Thüringen