
Der gewerkschaftliche Spitzenverband tbb beamtenbund und tarifunion thüringen feierte sein 35jähriges Jubiläum. Mit Stolz blicken wir auf die letzten 35 Jahre zurück. Sie waren bewegend, kräftezerrend, und jederzeit sehr erfolgreich. Eingebettet in das 35jährige Bestehen des tbb war der jährliche Thüringer Abend.
Zur diesjährigen Festveranstaltung hatte der tbb am 25. Juni 2026 nach Erfurt in den MDR-Sommermediengarten eingeladen. Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Persönlichkeiten aus den Thüringer Ministerien, befreundete Verbände und Weggefährten des tbb, aktive und ehemalige Mitstreiter des tbb sowie der Bundesvorsitzende Volker Geyer des dbb beamtenbund und tarifunion. Zur Freude des tbb waren auch die dbb Landesbünde aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern zur Jubelfeier in der thüringischen Landeshauptstadt dabei.
Der Landesvorsitzende Frank Schönborn stellte in seiner Rede nicht nur den Stellenwert der starken Interessenvertretung des tbb für die Thüringer Beschäftigten (Beamte UND Tarifbeschäftigte) heraus, er wandte sich auch mit persönlichen Worten an die rund 45 Gäste. Mit einer gedanklichen Zeitreise nahm der Thüringer Beamtenbundchef die Anwesenden mit in die Vergangenheit, in die Gegenwart und in die Zukunft des tbb.
Schönborn betonte das Wirken und die Strahlkraft des tbb auf die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes. Der tbb kümmert sich und informiert über die relevanten Themen im öffentlichen Dienst: Amtsangemessene Alimentation, Urteil BVerfG, Reaktionen auf die gestiegenen Pensionsverpflichtungen, Aktionen rund um die Einkommensrunden TV-L und TVöD, Personalentwicklung, lange Bearbeitungszeiten in der Beihilfestelle - und hält, wenn nötig, den Finger in die Wunde. Große Sorgen bereitet dem tbb jedoch die öffentliche Wahrnehmung des öffentlichen Dienstes und des Berufsbeamtentums. Im Vordergrund stehen oft Fragen nach Sicherheit, Versorgung oder vermeintlichen Privilegien. Deutlich seltener wird gezeigt, welche konkreten Aufgaben Beschäftigte im öffentlichen Dienst täglich übernehmen und warum viele dieser Tätigkeiten für Staat, Gesellschaft und Alltag unverzichtbar sind. Was leistet der öffentliche Dienst und wie ist der Freistaat Thüringen im Einsatz?
Schönborn betonte den "tbb-Spirit", bedankte sich für das Vertrauen und ist sich sicher, mit der Grundlage der 35jährigen Verbandsstruktur gestärkt in eine vielsagende Zukunft zu starten. Nach seiner Rede fiel der Startschuss für die zahlreiche digitale Grußbotschaften und die Weitergabe des Staffelstabs an den dbb Bundesvorsitzenden Volker Geyer zu seiner Grußrede.
Auch der Bundesvorsitzende des Beamtenbundes führt in seiner Rede aus zu den aktuellen Ergebnissen der Rentenkommission. Er verweist auf eine faktenorientierte Debatte. Des Weiteren stellte er die Kampagne des dbb „Deutschlands Stärke: Unser öffentlicher Dienst!“ vor.
Sehr wertschätzend ließ sich auch der Gründungsvorsitzende des tbb beamtenbund und tarifunion Andreas Witschel ein Grußwort zu 35 Jahre tbb nicht nehmen. Er reiste mit den anwesenden Gästen noch einmal in die frühen 1990er Jahre zurück. Wir haben in den vergangen 35 Jahren gemeinsam nicht alles, aber viel erreicht! Es gab manche Herausforderungen zu meistern und Einiges hat länger gedauert als erwartet.
Der sommerliche Abend wurde mit dem Verschließen einer Zeitkapsel beendet. Das Maskottchen "Erfurter Puffbohne" hielt für alle Gäste noch etwas "Glück" aus der Glückshauptstadt 2026 aus Erfurt parat.