23. Juni
Tag des öffentlichen Dienstes 2026 - Zukunft gestalten heißt Beschäftigte stärken
Am 23. Juni würdigen wir die Leistungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Sie sorgen täglich dafür, dass unser Gemeinwesen funktioniert – in Schulen, Verwaltungen, Sicherheitsbehörden, Gerichten, Finanzämtern, Feuerwehren und vielen weiteren Bereichen.
Gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen zeigt sich, dass ein leistungsfähiger Staat einen starken öffentlichen Dienst braucht. Deshalb müssen die politischen Entscheidungen des Jahres 2026 konsequent darauf ausgerichtet werden, die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu stärken und die Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.
Die im Forderungspapier „Der öffentliche Dienst der Zukunft“ formulierten Ziele des tbb beamtenbund und tarifunion thüringen bleiben aktueller denn je: ausreichendes Personal statt Stellenabbau, eine moderne und digitalisierte Verwaltung, verlässliche Karriere- und Ausbildungsperspektiven sowie eine verfassungsgemäße und wettbewerbsfähige Besoldung. Digitalisierung darf nicht zum Selbstzweck werden. Sie gelingt nur mit qualifizierten und motivierten Beschäftigten.
Positiv ist, dass die Thüringer Landesregierung die Übertragung der Tarifergebnisse auf die Besoldung (und damit auf die Beamten) sowie weitere Maßnahmen zur Umsetzung der amtsangemessenen Alimentation auf den Weg bringen wird.
Fachkräfte für den öffentlichen Dienst zu gewinnen, Beschäftigte im Dienst zu halten und den öffentlichen Dienst zukunftsfest aufzustellen in Zeiten von tiefgreifenden politischen Veränderungsprozessen und demografischen Wandels, bleibt in der Summe die größte Priorität für gute Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst.
Der Internationale Tag des öffentlichen Dienstes ist deshalb nicht nur ein Tag des Dankes. Er ist zugleich ein Auftrag an die Politik. Wer einen handlungsfähigen Staat will, muss in die Menschen investieren, die ihn jeden Tag tragen.
Ein starker öffentlicher Dienst ist keine Kostenstelle, sondern eine Investition in die Zukunft Thüringens.
